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Tag 11

Heute gab es nicht viel interessantes. Bin flußabwärts gefahren zum Stauwehr mit Brücke um nach Mauretanien auszureisen. Wollte nicht nochmals den Chaotenübergang in Rosso mitmachen. Der Übergang Diama war genau das Gegenteil. Klein, überschaubar, keine LKW. Ist nur bis 3.5 to erlaubt. Und das ist auch gut so.

Auf der mauretanischen Seite fährt man auf einer Piste ca. 30 km durch ein Naturschutzgebiet mit viel Sumpf und Schilf. Wußte gar nicht daß Pelikane so gute Thermikflieger sind. Eine Gruppe von ca. 35 Vögeln in einer engen Thermik. Schönes Bild. Konnte leider nicht anhalten da die Piste dort eng war und mir schnelle Allradler im Genick hingen. Die Piste war knochenhart mit viel Wellblech. Ein örtlicher Sattelzug kam entgegen und hat mich von meiner Seite abgedrängt, da diese besser zu befahren war. Macht des Stärkeren..eine rießige Staubfahne folgte ihm. Ich sah hinter ihm nichts mehr, aber wirklich nichts. Erst nach einigen Sekunden war die Sicht frei. Zum Glück kam hinter ihm kein weiteres Fahrzeug. In der Regenzeit ist die Piste für Mopeds fast unfahrbar, nur Allradfahrzeuge kommen durch._Diese zwei Bilder entstanden noch im Senegal. Die Wäsche hängt auf einem Stacheldraht, so spart sich die Hausfrau die Wäscheklammern….grins. Und was bedeutet das zweite Bild? Genau hinschauen…es ist ein Bus-Wartehäuschen mit Balken zum drauf sitzen und einem schönen Sonnendach.

Piste im Naturschutzgebiet. Einzige Möglichkeit um vom Grenzübergang Diama auf der mauretaischen Seite zurück zur N 2 gen Norden zu kommen.

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Am Ende der Piste hat es sich das Kamel gemütlich gemacht oder doch ein Dromedar? Im Senegal auf der Nationalstrasse war es mal ein Esel, der die Strasse als Schlafplatz wählte.

 

Moschee vor Düne

Typisches Dorf in der beginnenden Wüste, hier sieht man auch gut den Strassenzustand. Nur die bis zu 40 cm tiefen Löcher sieht man nicht.

_Heute Abend bin ich durch die Hauptstadt Mauretaniens gefahren, Nouakschott. Abgasvergiftung incl…..hier, in diesen Ländern müsste man was gegen die Abgase tun. Und nicht die, weltweit gesehen, lächerlichen Bemühungen bei uns. Oder was meinst Du Angela (gesprochen Anschelaa). Solltest dringend, solange Du noch Zeit hast, Deine Entwicklungshilfe überdenken.  Gute Nacht.

 

2 Antworten zu “Tag 11

  • Sonja Britting
    12 Monatenvon

    Hallo
    grüß dich am 2. Weihnachtsfeiertag!
    Zum Essen von Tag 10: Was ist das denn unten links und rechts? Der obere Kloß dürfte vermutlich Reis sein, oder?!
    Zu den „Viechern“: Die einhöckrigen sind die Dromedare, die zweihöckrigen die Kamele.
    Gutes Vorankommen wünscht
    Sonja.

    • Ja, der obere Kloß ist Reis, fand ich nett dekoriert mit der Limette. Das eine ist ein Fischfilet vom Senegal-Fisch, das andere ein Gemüsemus. Hat lecker geschmeckt. Dazu ein senegalesisches Bier ‚Anrilopenbier’….ist auch gut. Liebe Grüße aus Mauretanien.

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