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6.000 km S-D Start in 3 Tagen

_In drei Tagen ist es soweit. Langsam steigt die Nervosität. Warum eigentlich? Alles kann, nichts muss. Gerade das ist die schöne Ausgangsposition.Ich habe den Willen , aber ich muss nicht. Genau das ist der positive Stress, der mich vorwärts bringt, aber trotz aller Strapazen keinen negativen Stress erzeugt. Praktische Vorbereitungen: Ich rechne mit ca. 15.000 km für den Trip. Welcher Reifen hält das auf dem Hinterrad aus? Ersatzreifen mitnehmen? Hängt nur am Moped und ist immer im Weg. Heidenau Scout ist das Zauberwort für die Langstrecke. Es gibt keinen Reifen mit einer solchen Kilometerleistung, der sich auch noch gut fährt. Nicht mal annähernd….manche reden von 18.000 km . Auf dem Hinterrad!!! Wir werden sehen. Ok, Räder demontiert….Schock….ein vorderer Bremsbelag fällt mir ohne Trägerrücken entgegen. Einfach abgerostet_. Ich fasse es nicht…._Stelle mir besser nicht vor, was alles hätte passieren können wenn er während der Fahrt abgefallen wäre.. Manfred ist ja guter Schwabe und hat alle Bremsbeläge für die Not gebunkert. Also, 3 neue Beläge montiert, obwohl die alten nur ca. 50% abgefahren waren. Sicherheit geht vor Schwaben-Sparwut….Heute habe ich die Heidenaus montiert. Unglaublich, wieviel der Hinterreifen an Profildicke hat. So langsam wird es auch Zeit zu packen. Gezeltet wird nicht. Soll ich dann überhaupt mein Kochgeschirr mitnehmen? Eigentlich Blödsinn. Andererseits habe ich nicht viel Gepäck… und ich bin immer gerne für alle Eventualitäten gerüstet. Also, wenns passt gehts mit. Im Übrigen koche ich mit Benzin, dann ist der Vorrartsbehälter des Kochers gleichzeitig mein Reservekanister. Also hat das Kochgeschirr zu passen… Kamera-Ausrüstung, Minimalbekleidung, natürlich alles schnell trocknend, Reiseapotheke mit dem Notwendigsten, Wasser, Müsliriegel,  Schlafsack für den Kälte-Notfall, ein Paar Schuhe, Ersatzhandschuhe, minimales Werkzeug mit Kettenöl (Habe ein automatisches Ketten-Schmiersystem von Scottoiler), ein Liter Motoröl, Kartenmaterial, Reiseführer… und schon sind die Seitenkoffer, Tankrucksack und Topcase voll. Ich darf auch nicht vergessen, daß ich in Afrika nicht so viel Kleidung zum Fahren trage. Diese muss genau so ins Gepäck passen wie die Lenkerstulpen (das Beste gegen kalte Finger während der Fahrt) und die Regenkleidung (nicht nur gegen Regen gut, sondern auch gegen den kalten Wind). Ersatzteile? Katy ist fit. Wir nehmen nichts mit…. Nun melde ich mich erst wieder während der Fahrt, sonst wird es langweilig. Ihr wisst: Samstag 6.00 h gehts los, in Tarifa gehört am Sonntag die erste Fähre mir, von Tanger sind es noch ca. 800 km bis Tan Tan. Das packen wir, nicht wahr Katy…sie sagt ja. Bis denne …

 

 

 

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